
Gebäudetechnik 2020, Electrosuisse lud zum Fachgespräch
Electrosuisse (SEV Verband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik) ist die anerkannte Fachorganisation für Elektro-, Energie- und Informationstechnik und bietet Dienstleistungen für die gesamte Elektrobranche an. Electrosuisse betreibt ein wertvolles Netzwerk von über 4450 Fachleuten und mehr als 1800 Firmen. ITG, ETG, CES, Bulletin, Cigré, CIRED sind Schlüsselbegriffe für einen nachhaltigen beruflichen Erfolg. Zum wiederholten Male trafen sich am Donnerstag, 24.09.2009 am Sitz von Electrosuisse in Fehraltorf Fachleute und Experten zum Thema „Gebäudetechnik 2020“.
Zielsetzung waren die Sensibilisierung für die Problematik, Förderung des gegenseitigen Verständnisses der Branchen und Grundlagen für „integrale“ Innovationen fördern. Der Fokus wurde diesmal auf die Gebäudetechnik einer Wohnliegenschaft unter dem Aspekt der Energieeffizienz gerichtet. „Wer etwas baut, erzeugt Kosten, wer das Gebäude benutzt, bezahlt sie“ war der Kernsatz zur Thematik. Denn optimal geplante und realisierte Energieeffizienz hat schliesslich Einfluss auf die Bauentstehung, Finanzierung und die Situation bzw. den Energielieferanten.
Roger Krieg, Geschäftsführer der RESO Partners, Strategieberater im Facility Management, ging auf die LCC (Lebenszykluskosten) ein und zeigte folgende These auf: „Für den Mieter zählt die Summe sämtlicher Kosten. Fallen die Nebenkosten tiefer als im Markt aus, kann der Mietzins höher sein, dies verbessert den Ertragswert der Liegenschaft.“ Er zeigte auf, dass Facilitymanagement in der Planung beginnt. Der Investor will Rentabilität, Attraktivität, Mieterzufriedenheit und tiefe Bewirtschaftungskosten. Dabei werden die gesamten Funktionalitäten an Sicherheits- und Lifestyle-Technik neben der Grundversorgung, wie Heizung, Lüftung, Energiemanagement, Lichtsteuerung etc. immer wichtiger und komplexer.
Roger Wiesendanger, Filialleiter ZKB Winterthur zeigte auf, dass „klimafreundliches Bauen und Modernisieren zukunftsorientiert ist und sich lohnt“. „Nachhaltigkeit“ wird gross geschrieben und die ZKB verfügt über eine eigene „Produktelinie Nachhaltigkeit“. „Minergiebauten beinhalten für Banken ein kleineres Risiko als konventionelle Bauten, da sie wertbeständiger und energieeffizienter sind“. „Wir arbeiten seit Jahren mit MINERGIE und WWF Schweiz zusammen.“ „Klimafreundliche Objekte erhalten tiefere Hypothekarzinsen und zahlen weniger Steuern.“
Energetische Kriterien werden ab Herbst 2009 im hedonischen Preismodell der ZKB integriert. 2009/210 folgt die Studie „Wirkung von energieeffizienten Investitionen auf die Mieten“ Das Momentum für eine solche Investition ist ideal. Die ZKB gewährt Umweltdarlehen, auch für Gewerbeliegenschaften.
Zudem winken dem Bauherrn zahlreiche Förderprogramme.




