
Siemens und Landis+Gyr arbeiten bei Smart Metering zusammen
Siemens Energy und Landis+Gyr, einer der führenden Anbieter auf dem Gebiet Smart-Metering, haben kürzlich eine Partnerschaft geschlossen mit dem Ziel, die nötige Interoperabilität in zukunftsorientierten Smart-Metering-Lösungen herzustellen. Zudem haben beide Partner die Erarbeitung gemeinsamer Standards vereinbart. Diese sollen den Energieversorgungsunternehmen auch Sicherheit bei ihren Investitionen in ein intelligentes Stromversorgungsnetz geben, dem Smart Grid.
Wechselnde Anforderungen an das Stromversorgungsnetz und ein wachsender Bedarf an elektrischer Energie charakterisieren die derzeitige Situation der Energieversorgungsunternehmen. Die Gründe dafür sind die fluktuierende und zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energiequellen in das Netz, die Notwendigkeit, immer mehr dezentrale Stromerzeugungsanlagen zu integrieren, wechselnde Energieflussrichtungen im Netz sowie veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen. Die Lösung für diese Herausforderungen ist der Ausbau der Stromversorgungsnetze zu Smart Grids. „Wir haben ein komplettes Smart-Grid-Portfolio mit allen Produkten und Systemen, die für einen solchen Ausbau notwendig sind. Zusätzlich stärken wir unser Lösungsportfolio durch die Zusammenarbeit mit Landis+Gyr“, sagte Ralf Christian, CEO der Power Distribution Division im Siemens-Sektor Energy.
„Als globaler Marktführer für Smart Metering-Produkte und -Lösungen freut es uns, dass wir Siemens als Partner haben gewinnen können. Gemeinsam werden wir einen interoperablen Pfad bauen, der Energieversorgungsunternehmen – direkt oder in Etappen – zur Realisierung ihrer Smart-Grid-Visionen führt“, sagt Andreas Umbach, Präsident und Chief Operating Officer von Landis+Gyr.
Smart Grids – transparenter Energiekonsum
Smart Grids verknüpfen Energieversorgungs-, Informations- und Kommunikationstechnologien und schaffen einen optimierten Austausch zwischen Anbietern und Kunden, Angebot und Bedarf. Dies betrifft die komplette Energieumwandlungskette – von der Stromerzeugung über die Stromverteilung bis zum Verbraucher. Smart Metering ist in diesem Gesamtkonzept ein wichtiger Baustein. Smart Metering macht es möglich, dem Verbraucher seinen eigenen Energiekonsum transparent zu machen, ihn in kurzen Abständen regelmässig über die entstehenden Kosten zu informieren, ihm massgeschneiderte Tarife anzubieten und damit Energie zu sparen sowie den CO2-Ausstoss zu verringern.
Siemens ist eines der wenigen Unternehmen weltweit, das im Rahmen seiner Smart-Grid-Lösungen auch Smart-Metering-Komplettsysteme anbietet – vom intelligenten Zähler bis zur Abrechnung. Die Messtechnik-Infrastruktur dafür basiert auf dem Verbrauchsdatenerfassungs- und Verteilnetzautomatisierungs-System AMIS, ergänzt durch ein modernes Zählerdatenmanagement. Energieeffiziente und umweltgerechte Lösungen zum Aufbau intelligenter Stromversorgungsnetze (Smart Grids) sind Teil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem das Unternehmen im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von knapp 19 Mrd. EUR erwirtschaftete. Das entspricht rund einem Viertel des gesamten Konzernumsatzes und macht Siemens zum weltweit grössten Anbieter von umwelt-freundlicher Technologie.
www.siemens.de/energy




