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Montag, 26. April 2010 11:32 Alter: 2 yrs

Ziel übertroffen: Light+Building mit über 180 000 Messebesuchern

 

„Die weltweite Nachfrage nach energie-effizienter Licht- und Gebäudetechnik ist immens. Das bestätigt das beeindruckende Ergebnis der sechsten Light+Building“, sagt Dr. Michael Peters, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Mehr als 180 000 Besucher (2008: 167 000) kamen zu der am 16. April zu Ende gegangenen Weltleitmesse für Architektur und Technik.

M. Frutig/eLFORUM

Das ist ein Plus von rund acht Prozent gegenüber der Veranstaltung vor zwei Jahren. 2177 Hersteller (2008: 2173) aus aller Welt präsentierten unter dem Leitthema Energie-Effizienz auf einem ausgebuchten Messegelände ihre Neuheiten und Trends für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation.  Zur wichtigsten Besuchergruppe zählt das Handwerk – nahezu jeder vierte Messegast, das waren über 40 000 Handwerker. Stark vertreten waren neben der Industrie und dem Handel zudem Architekten, Lichtplaner und Ingenieure.

96 Prozent der Besucher waren mit dem Messeangebot zufrieden. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug knapp zwei Tage. Das Interesse der Entscheider am Angebot der Industrie ist folgendermassen verteilt: 55 Prozent der Besucher gaben als vorwiegende Interessen Technische Leuchten, Lampen, Komponenten und Zubehör an, 51 Prozent interessierten sich für Elektrotechnik, 41 Prozent besuchten die Messe aufgrund der Haus- und Gebäudeautomation sowie ein gutes Drittel wegen des Angebots zu Dekorativen Leuchten und Zubehör. Die Bewertungen der Aussteller ergeben ein ähnlich positives Bild: 86 Prozent der Anbieter sehen ihre Messeziele erreicht.

Friedhelm Loh, Präsident des Zentralverbands Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI): „Die Light+Building 2010 ist sehr erfolgreich verlaufen. Der rege Besucherandrang, die vielen Fachgespräche sowie die gute Stimmung der Aussteller stimmen optimistisch. Insbesondere von den beiden Themen Energieeffizienz und LED dürfen wir weitere Entwicklungssprünge erwarten. Wichtigster Treiber von Produktinnovationen ist die deutsche Elektroindustrie.“

Walter Tschischka, Präsident des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informations-technischen Handwerke (ZVEH): „Die Light+Building ist der Höhepunkt der E-Branche: Stimmung, Gespräche und Besucherzahlen waren sehr gut! Die Hauptthemen waren: E-Intelligenz, E-Nergieeffizienz, E-Vernetzung und Licht. Die Messe hat klar gezeigt: Ohne Strom läuft nichts! Die Besucher konnten sich im E-Haus der E-Handwerke vom Wahrheitsgehalt dieser Behauptung überzeugen – und das gilt für alle Gebiete: von LED-Beleuchtung und E-Mobilität über Energieeinsparung bei Elektrogeräten bis zur Gebäudesystemtechnik. Die vielen Gespräche haben gezeigt, dass die Zukunftsthemen der Branche – Energieeffizienz und intelligente Stromanwendungen – in der Öffentlichkeit angekommen sind.“

Michael Schmidt, Vorsitzender des Fachverbands Automation + Management für Haus + Gebäude im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA): „Die Light+Building fällt in eine für den Sektor der Gebäudeautomation sehr aktive Zeit. Die Konjunktur der Branche hat sich als sehr robust erwiesen, die Entwicklung im ersten Quartal deutet auf eine rasche Erholung hin. Kernkompetenz der Branche bleiben energieeffiziente Lösungen bei attraktiven Amortisationszeiten und gleichzeitigem Komfortgewinn für Gebäudenutzer, was die Branche einzigartig macht. Im Gegensatz zu Investitionen in die Gebäudehülle rechnen sich Investitionen in Gebäudeautomation meist nach weniger als vier Jahren und sind oft schon nach wenigen Monaten CO2-neutral. Ein wichtiges Signal an die Politik! Die Branchenunternehmen sehen, dass der Trend Richtung Energieeffizienz mittlerweile auch in benachbarten Sektoren an Bedeutung gewinnt. Auf vielen Ständen wird für energie-effiziente Produkte geworben.“

Die nächste Light+Building findet vom 15. bis 20. April 2012 in Frankfurt am Main statt.

 

www.light-building.de



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