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Montag, 12. September 2011 11:18 Alter: 250 days

Solarwärme wieder auf Wachstumskurs

 

Der Verkauf von Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung dürfte in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr wieder um über 10% wachsen. Damit wäre die Marktstagnation des Vorjahres überwunden. Die gesamthaft installierte Kollektorfläche erspart der Umwelt jährlich 110 000 Tonnen CO2. Swissolar zeigt sich erfreut über diese Entwicklung und ruft zugleich die Kantone auf, ihre Fördermassnahmen kontinuierlich weiterzuführen, um das verbleibende grosse Potenzial dieser Technologie nutzbar zu machen.

Siedlung Gäbelbach-Bern (Bild: boxx)

Von 2004 bis 2009 verzeichnete der Markt für Sonnenkollektoren zur Wassererwärmung und Heizungsunterstützung (nicht zu verwechseln mit Photovoltaik zur Stromproduktion) ein rasantes Wachstum. Die Technik beendete ihr Nischendasein und wurde fast zu einer Selbstverständlichkeit im Neubau und bei der Sanierung von Wohngebäuden. Doch im vergangenen Jahr stagnierten die Verkaufszahlen bei 145 000 m2 verkauften Kollektoren. Zum Vergleich: In Österreich wurden 2010 286 000 m2 Kollektorfläche verkauft. Dies zeigt, dass von einer Marktsättigung keine Rede sein kann. Swissolar wies schon früher darauf hin, dass temporäre Effekte zu dieser Stagnation geführt hatten.

 

Eine Erhebung durch das Marktforschungsinstitut BSRIA bei den wichtigsten Herstellern und Importeuren von Kollektoren zu den Verkaufszahlen im ersten Halbjahr 2011 zeigt nun, dass die Stagnation überwunden sein dürfte. Es wird ein Marktwachstum von über 10% erwartet, was einer Fläche von 160 000 m2 entspricht. Dies führt zu einer gesamthaft installierten Kollektorfläche von rund 950 000 m2 bis zum Jahresende, welche die Umwelt jährlich von rund 110 000 Tonnen CO2 entlastet.

 

Swissolar zeigt sich erfreut über diese Entwicklung, warnt aber zugleich vor einem laissez-faire: "Die vergleichsweise hohe Anfangsinvestition in eine Solaranlage schreckt immer noch manche Bauherrschaften ab, obwohl die Anlage anschliessend während 25 Jahren fast gratis Energie liefert. Deshalb braucht es Anreize der öffentlichen Hand, um den Umstieg auf die CO2-freie und einheimische Energiequelle zu beschleunigen", meint dazu Geschäftsleiter David Stickelberger.

 

 

www.swissolar.ch



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