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Montag, 24. Mai 2010 16:49 Alter: 2 yrs

ABB baut neue Fabrik für Hochspannungskabel

 

ABB hat bekannt gegeben, dass das Unternehmen in den USA eine neue Fabrik für Hochspannungskabel für die Stromübertragung bauen wird. Das neue Werk wird Kabel für Drehstrom- und Gleichstromanwendungen herstellen. ABB investiert rund 90 Millionen USD in die neue Fertigungsstätte, die voraussichtlich etwa 100 Mitarbeiter beschäftigen wird. Das Auswahlverfahren für den Standort ist derzeit in der Ausschreibung.

ABB-Firmengelände in Baden (Bild: ABB)

„Moderne Hochspannungskabel sind für die Effizienz und Zuverlässigkeit der Fernübertragung von Strom von grosser Bedeutung“, sagt Peter Leupp, Leiter der Division Energietechniksysteme von ABB. „Die Notwendigkeit, bestehende Übertragungssysteme in den USA zu modernisieren, Netzverbindungen herzustellen und erneuerbare Energien stärker ins Netz zu integrieren fördert die Nachfrage.“

ABB stellt schon seit Anfang der 1970er Jahre kunststoffisolierte Kabel her und ist ein führender Anbieter von effizienten, hochwertigen Kabelsystemen für verschiedene Spannungsebenen. Das Portfolio von ABB umfasst auch VPE-isolierte Kabel für Hochspannungsanwendungen bis 500 kV, wodurch sich attraktive Möglichkeiten für die verlustarme Stromübertragung eröffnen. ABB hat für weltweite Projekte schon über 7200 km an VPE-isolierten Kabeln für Spannungen von mehr als 100 kV geliefert.

Bereits in den 1950er Jahren stellte ABB die weltweit erste kommerzielle HGÜ-Leitung (Hochspannungs-Gleichstromübertragung) bereit und leistet seither Pionierarbeit im Bereich der Stromübertragungstechnik. In den 1990er Jahren entwickelte das Unternehmen HGÜ Light, 2008 lieferte es die längste Unterwasser-Stromleitung der Welt, und zur Zeit bindet ABB den Offshore-Windpark mit der weltweit grössten Entfernung zum Festland ans Stromnetz an.

www.abb.ch